Dass ich einmal den Titel “Chief Executive Officer” erhalten würde, hätte ich nicht gedacht. So geschehen ist es jedoch am Donnerstag, den 3. Juli. Es war vielleicht nicht meine erste Wahl, nun ist es aber eine Herausforderung, der ich mich gern stelle.
Natürlich bin ich nicht der CEO: Letzte Woche wurde ich zum Geschäftsführer der Erfurter Studentenzeitung CAMPUSECHO gewählt. Zwar ist der CEO das angelsächsische Quasi-Pendant zum gewohnt deutschen “Geschäftsführer”, jedoch bevorzuge ich den letzteren Titel. So erschlägt dieser nicht mit der Verantwortung eines von Erwartungen behafteten, von Börsen-, Krisen- und Börsenkrisenerfahrenen “Chief Executive Officer”.
Zugegeben, der Posten in der Geschäftsführung des Blattes war nicht meine erste Wahl: Eigentlich sehe ich mich als Redakteur und somit auch als jemand, der in der Redaktion sein Hauptwerk verrichtet. Da aber die Wahl des Chefredakteurs auf meinen Kollegen, Kommilitonen und Freund Sven Morgen fiel, bin ich nicht enttäuscht über die “Wahlniederlage”. Im Gegenteil – ich sehe die Herausforderung des Jobs und werde mein Bestes versuchen, dem Anspruch zu entsprechen, den die Redaktion an mich setzt. Nicht zuletzt haben Sven und ich ein paar Pläne für die Zukunft, für die eine funktionierende Geschäftsführung, klare Finanzpläne und monetäre Partner von Nöten sind. Mehr sei an dieser Stelle jedoch nicht verraten.
Ich danke der Redaktion für ihr Vertrauen in mich und freue mich auf gute Zusammenarbeit mit Sven Morgen und einer Zukunft, die wohl nicht nur für unsere Leser überraschend sein wird.
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